Schrebergartenalltag

Tipps & Tricks zur erfolgreichen Unkrautbekämpfung

Hallo liebe Käferchen,

wer kennt das Problem nicht. Ein regnerischer Tag, gefolgt von Sonnenschein und schon sprießt und wuchert es überall im Schrebergarten – UNKRAUT!  Dabei gehen die Meinungen auseinander was nun als Unkraut bezeichnet werden kann.

Was ist Unkraut für euch? Manche Gärtner haben es gänzlich aus ihrem Wortschatz gestrichen. Ganz klar viele Pflanzen haben auch ihre Berechtigung und werden zu Unrecht verurteilt. Aber fragen wir mal ein bekanntes deutsches Nachschlagewerk nach der Bedeutung:

Unkraut = Gesamtheit von Pflanzen, die zwischen angebauten Pflanzen wild wachsen [und deren Entwicklung behindern]Duden

Ich finde diese Definition schon recht passend. Mein persönlicher Feind im Garten ist und bleibt der Löwenzahn sowie kleine Ahorn Ableger. Diese sind besonders hartnäckig und tauchen in noch so winzigen Ritzen auf. Also wenn etwas irgendwo wächst, wo es nicht hingehört, dann ist es in meinem Garten zur Bekämpfung freigegeben. Wer von euch einen Schrebergarten besitzt, weiß, dass auch das Unkraut bzw. alles Grünzeug auf dem Gemeinschaftsweg (bis zur Mitte) regelmäßig entfernt werden muss. Ziemlich nervig. In diesem Beitrag möchte ich daher meine Erfahrungen mit einigen Methoden und Hilfsmitteln mit euch teilen. Dabei beschränke ich mich auf natürliche Verfahren. Grundsätzlich soll ja jeder in seinem Garten selbst bestimmen wie er ihn bewirtschaftet. Meiner Meinung nach entspricht der Einsatz der Chemische Keule aber nicht gerade einem nachhaltigen und bewusstem Ansatz. Daher hier klassische Verfahren mit denen ihr teilweise noch ein kleines Workout verbindet.

Werkzeug ÜbersichtWerkzeuge:
  1. Unkrautstecher
  2. Doppelhacke / Kleinhäckchen
  3. Unkrauthacke / Bügelzughacke / Schuffel
  4. Unkrautbrenner aka Bio Gärtner

Den Unkrautstecher verwende ich meistens im Beet für punktuelle Entfernung. Der Vorteil ist, dass man an der Wurzel entlang sticht und nicht an der Oberfläche abreißt. Durch die Hebelwirkung kriegt man auch sehr hartnäckiges Grünzeug heraus. Mein Tipp für die Entfernung von Löwenzahn. Die Doppelhacke kommt ebenfalls im Beet zum Einsatz. Mit der dreizinkigen Seite wird die Erde aufgelockert und mit der scharfen Kante das Unkraut abgetrennt. Beides sind Handwerkzeuge und sollten bei euch im Garten nicht fehlen. Ich greife dabei auch auf die günstigen Modelle aus dem Baumarkt zurück.

Die Unkrauthacke oder der Schuffel ist ein langstieliges Werkzeug und sehr hilfreich bei der Bearbeitung von großen Flächen oder Wegen. Die Kante ist sehr scharf und trennt das Unkraut sorgfältig ab. Dabei drückt man die Hacke leicht in die Erde und zieht sie an sich heran. Es ist sehr effektiv und man kommt zügig voran. Dabei kann man kleines aber auch größere Unkraut entfernen. Ich reche danach die Erde wieder etwas gerade, nach dem alles etwas angetrocknet ist. Die Pflanzen lassen sich dann gut auslesen. Zu meinem Geburtstag habe ich dieses Jahr ein kleines „Spielzeug“ bekommen – den Bio Gärtner. Ein kleiner handlicher Gasbrenner. Beim ersten Einsatz kam eine Gruppe Nordic Walker an mir vorbei und eine ältere Dame meinte nur schnippisch zu mir „Das ist aber nicht sehr biologisch“. Wahrscheinlich eine die ihren Garten mit Finalsan duscht. Nach allem was ich über diese Methode weiß ist es schonend für Insekten und den Boden, das zählt für mich. Am besten ist es für noch kleine Pflanzen und für die Entfernung in Terassenfugen geeignet. Die Kartusche lässt sich einfach befestigen, nur das Entflammen ist manchmal etwas schwierig. Wie lang der Inhalt hält kann ich noch nicht beurteilen. Ich bin bis jetzt zwei Mal um den kompletten Zaun getigert und sie ist jetzt noch halb voll.

Genrelle Tipps:

Unkraut mit EssigAm besten jätet es sich bei leicht feuchten Böden. Sehr effektiv ist es auch noch einmal im Winter Unkraut zu entfernen, da es weniger stark nachwachsen kann. Und noch ein kleiner Geheimtipp für fiese Unkräuter in Fugen: Ich sprühe diese vorher mit etwas Essigwasser ein. Nach wenigen Stunden sind sie welk und lassen sich leichter entfernen. Grundsätzlichen hilft auch regelmäßiges Rechen und beugt vor, da keine Pflanze gern beim Wachsen gestört wird. Heute habe ich noch ein Unkrautvlies gekauft und werde dieses suksessive im Weg einarbeiten, mal sehen wie lange es hält.

Welche Tipps und Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich freue mich auf eure Kommentare und wünsche euch ein sonniges sowie erholsames Gartenwochenende.

Eure Elisa von rienmakaefer

 

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