Würmer, alltägliche Sorgen und Bio für alle| Weekly Reads März I

Hallo liebe Käferchen,

und willkommen im März und dem Beitrag der Weekly reads. So langsam wird es abends immer länger hell und endlich kann man wieder so richtig im Garten anpacken. Das erste Saatgut ist schon auf der Fensterbank angekommen und die Gartenpläne in den letzten Zügen.

1. Dachgemüse |
Kompostieren ohne Garten – der Regenwurmkomposter

Bei Dachgemüse dreht sich im neuesten Beitrag alles um den Wurm auf dem Balkon, genauer gesagt im Wurmkomposter. Ich wollte das schon immer ausprobieren, befürchte aber es wird im dritten Obergschoss, in der Morgensonne auch viel zu warm in so einem Wurmcafe für die Kleinen. Da ich allein lebe, kommt bei mir nicht immer soviel Bio Abfall zusammen und dann passiert mir es oft, dass in einem Behälter das Ganze dann schon etwas unschön wird. Daher habe ich seit kurzen wieder nur noch einen Müll für alles. Was ich eigentlich ganz schrecklich finde. Im Garten habe ich einen großen Kompost. Nichts desto trotz hat mich der Artikel mal wieder zum Grübeln gebracht und er ist äußerst informativ, also für alle die auch überlegen, schaut mal vorbei im Dachgemüse Blog.

2. Edition F | Für einen sicheren Heimweg

Ich würde nicht sagen, dass sich mein Blog ausschließlich an Frauen richtet. Dennoch ist ein Großteil der Leser hier weiblich und bei den ein oder anderen Themen geht es mir schon verstärkt darum, Frauen für Handwerkliches zu begeistern und den Mut zu geben, dass man auch alles selber schaffen kann. Ich finde es immer eine schwierige Kiste dabei dem ganzen genderneutralem Schreiben und dem damit verbunden Druck gerecht zu werden und alle korrekt anzusprechen. Daher an dieser Stelle kurz, nur weil ich die ein oder andere Anrede nutze, meint es nicht, dass ich dabei jemanden nicht ansprechen möchte. Bitte fühlt euch immer angesprochen! Wenn auch ihr ein Problem ähnlicher Art erlebt oder euch in mich hineinfühlen könnt und so weiter. Nun zum Artikel. Das sollte nämlich nur ganz kurz ein Hinweis sein auf eine tolle Aktion über die ich bei Edition F gestoplert bin. Und zwar ist es eine Heimweg-Telefon-Nummer falls ihr euch Nachts mal unsicher fühlt. Speichert sie ab, lest den Beitrag und falls ihr euch wie ich ertappt fühltet als in dem Beitrag „Schlüsselbund in der Hand als Verteidigung“ fällt, dann hoffe ich ihr findet dieses Angebot ebenso hilfreich wie wichtig.

3. Frankfurter Allgemeine Woche | Bio für alle

Ich war am Wochenende mal ein paar Tage entspannt in Hamburg und für die Zugfahrt und das Frühstück im Cafe habe ich mir dann mal wieder seit langem eine Zeitung gekauft. Ich mag das Wochenformat der FAZ sehr gerne, da es alles wirklich wichtige nochmal beleuchtet und ich so das Gefühl hab, nicht alles verpasst zu haben. In der aktuellen Ausgabe befindet sich, wie der Titel vermuten lässt ein Beitrag über die Ausbreitung des BIO Sortiments in Supermärkten mit besonderem Augenmerk auf jüngste Kooperationen. Ich selbst kaufe eher in Discountern oder Supermärkten ein, weil es auf meinem Weg liegt und ich das Sortiment schätze. Dort wo es BIO Alternativen gibt, kaufe ich die auch immer. Was mich gerade bei Gemüse aber maßgeblich stört ist diese sinnlose Plastikverpackung. Oder letzten auch leider gesehen und gekauft, Nüsse in Plastikverpackung der aller schlimmsten Sorte. Jetzt mit den Kooperationen von Bioland und Demeter gibt es sicher berechtigterweise Bedenken, dass Preise diktiert werden und das Ganze nur aus Marketinginteresse abgeschlossen wurde. Darunter leiden dann Bauern und kleine selbstständige Bioläden. Wie ist eure Meinung dazu? Ich bin noch etwas uneins, da ich zum einen selbst die Zielgruppe repräsentiere und damit auch die Chancen sehen kann, das Bio sukksessive zum neuen Standard werden kann, wenn mehr Menschen durch das Angebot erreicht werden. Jedoch ist es schon eine Gefahr und weitere große Marktmacht, die dadurch erzeugt wird.

Viel Spaß euch beim Lesen und bis bald,
Eure Elisa von rienmakaefer.

4 Kommentare zu „Würmer, alltägliche Sorgen und Bio für alle| Weekly Reads März I“

  1. Ich finde es schrecklich, dass gerade Biogemüse oft in heftiger Plastikverpackung steckt. Aber jeder kann ein wenig dazu beitragen, dass sich irgendwann etwas ändert. Je mehr Leute mitmachen, um so eher können wir Verbraucher etwas bewirken.
    Auch das Volksbegehren hier in Bayern hat gezeigt, dass viele ein Umdenken fordern!
    Viele Grüße von Margit

    Liken

    1. Da stimme ich dir voll zu Margit. Das mit dem Plastik um Gemüse und Obst, ob Bio oder nicht, erschließt sich mir immer noch nicht. Ich finde das gehört auch sofort abgeschafft und nicht erst freiwillig im nächsten Jahr. Ist ja nicht so als braucht es dafür große Aufwendungen. Wenn es loses Gemüse gibt nehme ich schon gar keine Tüten mehr.
      VG Elisa

      Liken

Schreibe eine Antwort zu rienmakaefer Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.