Time for a Party

Hallo liebe Käferchen,

egal ob Geburtstag, Schulanfang oder einfach nur eine kleine Grillparty – es gibt keinen besseren Ort als den eigenen Garten für so etwas. Als Schrebergärtnerin gibt es da aber immer einige Hürden zu überwinden. Zu mindestens geht mir das oftmals so. Es gibt nur einen kleinen Kühlschrank, eine überschaubare Anzahl Sitzplätze, eine richtige Küche ist Luxus und irgendwie ist alles logistisch eine Herausforderung.

Wie feiert man eine entspannte Gartenparty?

Achtung: Das wird jetzt kein klassischer Foodblog oder DIY Blogeintrag. Ich wollte euch einfach von meiner Party berichten und euch zeigen wie ich einige der oben genannten Probleme gelöst habe. Ich habe vor zwei Wochen meinen Geburtstag gefeiert , wie immer im Garten. Man will so wenig wie möglich Müll produzieren, aber auch keinen großen Abwasch haben. Ich habe keine Spüle im Garten, es gibt zwar Wasser im Garten aber nur einen Anschluss im Vorderen Bereich. Einige von euch haben eventuell gar kein fließendes Wasser im Garten. Das klingt alles wenig entspannt bisher.

Erstes Problem: Platz

Meine Tischgruppe bietet sechs Sitzplätze an einem Tisch. Perfekt für eine kleine Runde. Aber in diesem Fall waren mehr Personen eingeplant. Ich habe noch einen Loungebereich auf der Terasse bestehend aus einer Liege und zwei Spagetti Stühlen. Somit gab es insgesamt zehn Sitzplätze. Für später hatte ich eine kleines Lagerfeuer geplant. Also wie kriege ich am besten alle Gäste unter. Auf der Terrasse kann entweder eine Tischgruppe gestellt werden ODER ein entspannte Sitzecke auf ein paar Leute warten. Entscheidungen über Entscheidungen. Ich habe dann einen Teil der Stühle um das Lagerfeuer gruppiert und habe dafür kleine Beistelltische gebaut, in welche man sein Glas hängen kann. Und falls wirklich alle Gäste kommen, kann sich noch eine Gruppe auf der Terasse versammeln. Damit gibt es zwei ausreichend große Runden von Personen, die sich gut unterhalten können. Ich finde lange Tische per se auch immer sehr schön aber mit einer kleinen Terasse, Eingang zur Laube und Toilette wird es dann irgendwann immer sehr eng.

Problem Nummer Zwei: Wohin mit dem Abwasch oder was serviere ich auf meiner Gartenparty

Der Klassiker ist ja in vielen Fällen ein Barbeque. Mein Grill ist relativ klein und immer jemanden am Grill festnageln finde ich nicht so gesellig. Und da wir auch nicht an einem richtigen Esstisch sitzen werden, muss es handliches Essen sein. Ich habe mich daher für ein Finger Food Buffet entschieden, dass ich in der Laube aufgebaut habe. So konnte sich jeder immer ein paar Häppchen holen und brauchte dafür im Wesentlichen auch nur eine kleine Gabel und einen kleinen Pappteller. Auf den folgenden Bildern seht ihr was es so gab.

  • Gefüllte Muschelnudeln (mit Pilzfrischkäse)
  • frisch geerntere Gurke mit eingelegtem Fetakäse
  • Gnocci Salat mit Grillgemüse
  • Tomate Mozzarella mit Basilikum aus dem Hochbeet
  • selbstgemachtes Foccacia mit Aufstrichen (Tomatenbutter, Hummus, Olivenpaste)
  • Käse und Wurst diverser Art
  • Antipastisteller
  • Falaffel bzw. kleine Meatballs mit Rhababerketchup

So konnte jeder bis in den späten Abend ums Buffet schleichen und immer eine Kleinigkeit essen. Die ganzen Schälchen und Utensilien habe ich dann am nächsten Tag mit nach Hause genommen und in den Geschirrspüler gesteckt. Ist leider immer noch nicht ganz Abwaschfrei aber deutlich weniger als wenn jeder auch noch Teller und Besteck gehabt hätte. Tja und auf dem folgenden Bild seht ihr nochmal einen der kleinen Tischchen. Ich habe dazu eine MDF Platte in drei gleichgroße Rechtecke geschnitten und die Ecken angeschrägt. Mit einer Lochsäge (Aufsatz für den Akkuschrauber) habe ich vier Zentimeter breite Kreise am Rand der Platte ausgesägt. Dort passt dann wunderbar ein Weinglas hinein oder ein Pappbecher. Zum Einfädeln des Glases braucht es noch einen kleinen freigesägten Steg, das ist aber mit einer Stichsäge schnell gemacht. Der Fuß ist ein kantiges Möbelbein aus dem Baumarkt, welches man mit etwas Kraft in den Boden stecken kann. Und fertig ist ein kleiner Snack-Lagerfeuer-Ablagetisch. Dazu gab es Aperol Sprizz zum Selbstzapfen.

Ich fand diese Art von Party sehr entspannt, da ich alles im Laufe des Tages vorbereitet habe und als dann am Abend die Gäste eintrafen, konnte ich mich gleich mit dazu setzen und war nicht noch ewig in der Küche oder ähnlichem zugegen.

Wie war eure letzte Gartenparty? Welche Tipps für einen entspannten Abend habt ihr? Ich hoffe ich konnte euch ein paar Inspirationen geben.

Bis bald,
Eure Elisa von rienmakäfer.

4 Kommentare zu „Time for a Party“

  1. Das sieht sehr schön und gemütlich aus. Und das Essen lässt einem das Wasser im Mund zusammen laufen.
    Ehrlicherweise finde ich aber das Toiletten-Problem im Schrebergarten wesentlich schwieriger zu lösen, wenn man mehr als 2 Gäste hat, als das Spülproblem.

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    1. Das stimmt, ich hab glücklicherweise eine Möglichkeit. Ich finde aber dass sich so Komposttoiletten oder Campingtoiletten als gangbare Lösung etablieren. Vielleicht wäre das was für dich.

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  2. Oh das sieht großartig aus, auf dieser Party wäre ich auch gerne gewesen 😉 Die Idee mit dem Gläserbrett ist so genial, Nun ist der Herbst ja inzwischen gekommen, aber ich habe es im Kopf für nächstes Jahr gespeichert.

    Liebe Grüße
    Monika

    Gefällt 1 Person

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